Therapie der Hämochromatose

Die Therapie der Hämochromatose ist von den individuellen Bedingungen abhängig. 1) 2018 Mar;12(2):83-86. doi: 10.1007/s12072-018-9855-0. Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:

Therapie der Eisenüberladung

  • Aderlässe (Methode der ersten Wahl): z. B. wöchentlich 300 ml unter Blutbildkontrolle und Überwachung des Körpereisens (z. B. durch Laborkontrolle von Ferritin. Pausierung und Intervallverlängerung bei Auftreten erster Zeichen einer Anämie.
  • Desferrioxamin (Eisenchelatbildner, am besten über Perfusor): es können nur geringe Eisenmengen mobilisiert und ausgeschieden werden; kommt daher nur in Sonderfällen in Betracht. Indikation Z. B.: Thalassaemia major und andere Anämien.
  • Einschränkung der oralen Eisenaufnahme: Fleisch- und wurstfreie Kost, Alkoholkarenz,
  • Lebertransplantation: sie kommt im Falle einer Leberzirrhose im Endstadium (Child C) in Frage. Eine Heilung bedeutet sie nicht, da die Ursache einer ungebremsten Eisenaufnahme im Dünndarm durch sie nicht behoben wird. Die transplantierte Leber muß deshalb regelmäßig auf ihren Eisengehalt untersucht werden. Indikation: Endstadium der Zirrhose.
  • Eine Perspektive stellt die Erhöhung des Hepcidin-Spiegels dar. 2) 2016 Apr;95(14):e3150. doi: 10.1097/MD.0000000000003150.

Symptomatische Therapie


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Verweise

 


Autor der Seite ist Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (siehe Impressum).


 


Literatur   [ + ]

1. 2018 Mar;12(2):83-86. doi: 10.1007/s12072-018-9855-0.
2. 2016 Apr;95(14):e3150. doi: 10.1097/MD.0000000000003150.