Die Pathophysiologie der unipolaren Depression ist nicht völlig geklärt. Krankhafte Veränderungen und Funktionsstörungen finden sich nicht nur im Gehirn, sondern auch im Hormonsystem. Funktionelle Auswirkungen betreffen praktisch alle Organe des Körpers.
Therapie der unipolaren Depression
Die Behandlung einer unipolaren Depression basiert vor allem auf einer Psychotherapie, einer medikamentösen Behandlung und auf Zusatzmaßnahmen. Zu den begleitenden Zusatzmaßnahmen gehören eine Reduktion von Stress, eine gute Stoffwechseleinstellung bei Prädiabetes / Diabetes, eine Ernährung mit Probiotika, eine Lichttherapie bei Lichtmangel und vermehrte körperliche Bewegung.
Biologie der Glukokortikoidwirkungen
Glukokortikoide (auch: Glukokortikosteroide) sind lipophile Steroidhormone und werden in der Rinde der Nebennieren (in der Zona fasciculata) aus Cholesterin in einem tagesabhängigen Rhythmus gebildet. Die Bildung erfolgt in einem komplexen Regelkreis der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren (HPA)-Achse.
Budd-Chiari-Syndrom
Beim Budd‑Chiari‑Syndrom (BCS) sind eine oder mehrere Lebervenen verschlossen, sodass das Blut nicht mehr ungehindert aus der Leber zum Herzen abfließen kann. Die Folge ist ein Rückstau mit Vergrößerung und eingeschränkter Funktion der Leber, was sich auch auf die Verdauung ausdehnen kann.
Gewichtsabnahme
Eine Gewichtsabnahme kann gewollt oder ungewollt sein. Eine gewollte Gewichtsabnahme sollte in „gesundem Maße“ durchgeführt und kontrolliert werden, um nicht in kritische Stoffwechselsituationen hineinzukommen. Übergewichtige Kinder sollten bis zur Pubertät normalgewichtig werden. Danach steigt das spätere Diabetesrisiko. Eine ungewollte Gewichtsabnahme kann auf eine innere Krankheit deuten.
Essenzielle Thrombozythämie
Die essenzielle Thrombozythämie ist eine Erkrankung des Knochenmarks (eine myeloproliferative Erkrankung) und bedingt eine erhöhte Thrombose- und Embolieneigung. Paradoxerweise kann eine starke Thrombozytose mit einer erhöhten Blutungsneigung einhergehen. Patienten mit akutem Koronarsyndrom haben gehäuft eine Thrombozythämie. In der Schwangerschaft besteht ein deutlich erhöhtes Risiko für eine Fehlgeburt.
Das Hormonsystem: Basics
Das Hormonsystem ist ein zentrales Regulationsnetzwerk, das Körperfunktionen wie Stoffwechsel, Wachstum, Stressreaktionen und Fortpflanzung steuert. Hormone wirken als Botenstoffe und werden in spezialisierten Drüsen gebildet. Störungen im Hormonsystem können vielfältige Beschwerden und Krankheiten auslösen.
Liste von Autoimmunkrankheiten
Autoimmunkrankheiten sind bedingt durch ein Ungleichgewicht im Immunsystem des Körpers. Hier ist eine Auswahl von ihnen in einer Liste zusammengestellt.
Das Belohnungssystem des Gehirns
Das Belohnungssystem des Gehirns (engl.: reward system) verstärkt Verhaltensweisen, Wünsche und Ziele und ebenso die zu ihrer Verfolgung notwendige Risikobereitschaft und Ausdauer. Es übt zudem einen günstigen Einfluss auf das Immunsystem aus, fördert die Widerstandskraft und stärkt die Gesundheit. Mit dem Belohnungssystem ist ein Analyse- und Bewertungssystem verbunden.
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