Kardiovaskuläre Erkrankungen

Kardiovaskuläre Erkrankungen sind eine führende Todesursache weltweit. Sie umfassen eine Reihe von Gefäßerkrankungen, wobei in westlichen Ländern die koronare Herzkrankheit mit Angina pectoris und Herzinfarkt und der Schlaganfall ganz im Vordergrund stehen. Im engeren Sinn versteht man darunter solche Krankheiten, die sich prinzipiell sowohl am Herzen als auch an anderen Gefäßgebieten des Körpers manifestieren können. Oft wird der Begriff auf eine arteiosklerotische Genese verengt.


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Manifestationen und Ursachen

Unter dem Sammelbegriff “kardiovaskuläre Erkrankungen” verbergen sich unterschiedliche Ursachen. In westlichen Ländern herrschen die Arteriosklerose und in Entwicklungsländern andere Erkrankungen vor.

Hauptursachen in höher entwickelten Ländern

In der westlichen Welt sind die meisten Erkrankungen von Herz und Kreislauf durch Arteriosklerose bedingt. Sie werden durch Übergewicht, Ernährungsfehler (zu viel und zu viele Kohlenhydrate), Rauchen und Bewegungsmangel gefördert. Wenn eine Zuckerkrankheit bzw. ein metabolisches Syndrom vorliegt, sind kardiovaskuläre Erkrankungen eine häufige Spätfolge, deren erste Anzeichen jedoch schon früh erkannt werden können. Die meisten der Risikofaktoren sind durch Umstellung des Lebensstils günstig beeinflussbar. So lassen sich etwa 90% der kardiovaskulären Komplikationen vermeiden.

Bei einigen Menschen besteht offenbar eine genetische Prädisposition. Die familiäre Vorgeschichte eines Herzinfarkts erhöht das Risiko für solch ein Ereignis bei den direkten Nachkommen; das gilt insbesondere, wenn der Infarkt ohne Vorliegen besonderer Risikofaktoren aufgetreten ist.

Die Hypertonie (Bluthochdruck) kann eine Folge der Arteriosklerose sein und auch selbst wiederum die Blutgefäße schädigen und die Auswirkungen und das Fortschreiten der Herzkreislaufkrankheit verstärken.

Hauptursachen in Entwicklungsländern

In ihnen hat die rheumatische Herzkrankheit, die zum Komplex des rheumatischen Fiebers gehört, immer noch eine große Bedeutung; sie folgt einer bakteriellen Halsentzündung mit speziellen Streptokokken (ß-hämolysierend, serologische Gruppe B). Solche Halsentzündungen sind konsequent antibiotisch zu therapieren (dazu siehe hier).

Kardiovaskuläre Erkrankungen

Zu den kardiovaskulären Krankheiten gehören:

Dazu siehe auch unter Herzkreislaufkrankheiten.


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Verweise