Morbus Boeck

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Definition

Der Morbus Boeck ist eine Erkrankung (Morbus), die nach dem Beschreiber Boeck, einem norwegischen Dermatologen, benannt wurde.

Charakteristisch ist eine nicht eitrige Entzündung mit nicht verkäsenden Granulomen, die den tuberkulösen Granulomen ähneln, die jedoch im Laufe ihrer Entwicklung zentral einschmelzen (verkäsen) können (siehe unter Tuberkulose), was Boeck-Granulome nicht tun. Die granulomatöse Entzündung betrifft meist primär die Hiluslymphknoten der Lungen, breitet sich in einem weiteren Stadium auf die Lungen aus, kann aber praktisch alle Organe des Körpers betreffen, so auch die Leber, Gelenke, das Gehirn, die Augen, die Speicheldrüsen etc.

Es handelt sich beim Morbus Boeck um die Sarkoidose (siehe dort).

Verweise