Pleuritis

Verweise

-> Pneumonie
-> Atypische Pneumonie

Definition

Entzündung des Lungenfells.

Ätiopathogenese

Eine akute Pleuritis tritt meist im Rahmen einer Lungenentzündung auf und ist durch fibrinöse Exsudation gekennteichnet. In der Folge kann es zur Bildung eines Pleuraergusses kommen. In der direkten Nachbarschaft einer Thoraxwanderkrankung (z. B. lokale Entzündung, Rippenbruch) kann es auch zu einer Rippenfellreizung oder -entzündung kommen.

Eine chronische Pleuritis führt zu einer langsamen Verdickung der Pleurawand (z. B. bei der Tuberkulose). Sie schmerzt in der Regel nicht beim Atmen.

Eine Pleuritis carcinomatosa tritt bei Tumorerkrankungen auf, meist bei pleuranaher Absiedlung in den Lungen, dann durch Ausbreitung durch den Pleuraspalt.

Symptomatik

Eine Akute Pleuritis geht mit teilweise sehr starken atemabhängigen Beschwerden einher. Eine chronisch Pleuritis führt zu einer Verklebung der Pleurablätter und dadurch zu einer Einschränkung der Atemkapazität mit belastungsabhängiger Luftnot.