Kikuchi-Fujimoto’s disease

Definition

Kikuchi-Fujimotos disease (KFD) ist eine vorwiegend zervikale fiebrige Lymphadenopathie ungeklärter Ätiologie, die sich histologisch als histiocytische nekrotisierende Lymphadenitis darstellt.

Diagnostik

Die Diagnose beruht auf folgenden Kriterien [1][2][3]:

  • schmerzhafte Lymphknotenschwellung am Hals,
  • Leukopenie,
  • Fieber,
  • Assoziation mit systemischem Lupus erythematodes (in diesem Rahmen können ANA positiv sein), auch mit einer Autoimmunhepatitis möglich,
  • histiozytische nekrotisierende Lymphadenitis in der Histologie,
  • vorwiegend bei jungen Frauen.

Verlauf

Die Verläufe werden als selbstlimitierend beschrieben. Allerdings wird häufig die begleitende Autoimmunkrankheit mit Kortikoiden behandelt, worunter sich auch die Symptomatik des KFD zurückbildet.

Literatur

  1. ? Clin Rheumatol. 2005 Feb;24(1):60-3
  2. ? Lupus. 2006;15(6):384-7
  3. ? Eur J Gastroenterol Hepatol. 2008 Jan;20(1):79-82