Polyneuropathie

Polyneuropathie bedeutet Neuropathie mehrerer oder vieler peripherer Nerven. Sie führt zu einer manelhaften Funktion der betroffenen Nerven, meist mit taubem Gefühl, Schmerzen und muskulärer Schwäche. Betroffen sind in der Regel zuerst Füße, Unterschenkel und Hände. Aber auch innere Organe können einbezogen sein. So entsteht vielfach eine vegetative Symptomatik mit Völlegefühl, Bauchschmerzen oder Herzsymptomen (z. B. Herzrhythmusstörungen).

Hauptursachen sind

  • die Zuckerkrankheit (diabetische Neuropathie),
  • die paraneoplastische Neuropathie (im Rahmen eines Tumorleidens),
  • medikamentös ausgelöste Neuropathie z. B. durch Chemotherapeutika (Cis-Platin, Vincristin), Metronidazol,
  • toxische Neuropathie z. B. durch Alkohol, Schwermetalle (Arsen, Blei, Silber), chemische Umweltgifte (z. B. Organophosphate), 1) 2015 Aug;35(4):448-57. doi: 10.1055/s-0035-1558977. 2) 2009 Nov-Dec;57(6):697-705. doi: 10.4103/0028-3886.59463
  • Neuropathie bei Stoffwechselkrankheiten (wie der Porphyrie oder der Amyloidose),
  • chronisch entzündliche demyelinisierende Polyneuropathie,
  • Neuropathie aufgrund einer Genmutation (PMP22-Gen: kodiert für das periphere Myelinprotein 22 (PMP22). 3) 2017 May;96(19):e6922. doi: 10.1097/MD.0000000000006922.

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Verweise

Literatur   [ + ]

1. 2015 Aug;35(4):448-57. doi: 10.1055/s-0035-1558977.
2. 2009 Nov-Dec;57(6):697-705. doi: 10.4103/0028-3886.59463
3. 2017 May;96(19):e6922. doi: 10.1097/MD.0000000000006922.