Osteoporose-Prophylaxe

Von Fachärzten verständlich geschrieben und wissenschaftlich überprüft

Osteoporose-Prophylaxe bedeutet Vorbeugung eines Knochenschwunds. Sie erfolgt am besten durch Kalzium plus Vitamin D sowie durch körperliche Belastung. Eine Osteoporosevorbeugung gehört zu den wichtigsten gesundheitlichen Vorsorgemaßnahmen bei zunehmendem Alter und bei Frauen insbesondere bei Einsetzen der Menopause.

Eine Prophylaxe kann auch zum Ziel haben, ein weiteres Fortschreiten einer bereits bestehenden Osteoporose zu verhindern und den Knochen zu stabilisieren. In einem solchen Fall, erhöhtes Frakturrisiko besteht, kommen Bisphosphonate, wie Alendronat, oder neuere Medikamente, wie Abaloparatid, ein anabol wirkendes Nebenschilddrüsenhormon-verwandtes Proteinanalogon, oder Romosozumab, ein Antikörper gegen Sclerostin, in Betracht. (1)Am J Health Syst Pharm. 2019 Jan 25;76(3):130-135. DOI: 10.1093/ajhp/zxy022 (2)Drugs Aging. 2020 Nov;37(11):845-855. DOI: 10.1007/s40266-020-00793-8

→ Dazu siehe unter Osteoporose-Therapie


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Maßnahmen zur Vorbeugung

Maßnahmen zur Vorbeugung von Knochenabbau umfassen vor allem genügend körperliche Bewegung und die Einnahme von Vitamin D plus Kalzium. Eine ausreichende Vitamin-D-Supplementierung erfolgt in der Regel bereits durch ausreichende Sonneneinwirkung auf die Haut. Eine gute Kalziumquelle in der Nahrung ist Milch, bei Milchunverträglichkeit kalziumreiches Mineralwasser.

Wichtig ist, dass nicht nur auf Kalzium und Vitamin D geachtet wird, sondern zusätzlich auf genügende körperliche Bewegung!

Bei bereits fortgeschrittenem Knochenabbau und erhöhter Frakturgefahr werden Bisphosphonate eingesetzt (siehe hier).

Die Kontrollen erfolgen durch Osteodensitometrie.

Indikationen

Verweise

Patienteninfos

 

Literatur

Literatur
1 Am J Health Syst Pharm. 2019 Jan 25;76(3):130-135. DOI: 10.1093/ajhp/zxy022
2 Drugs Aging. 2020 Nov;37(11):845-855. DOI: 10.1007/s40266-020-00793-8