Meningismus

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Meningismus ist ein klinisches Symptom, das auf eine vermehrte Reizbarkeit der Hirnhäute (Meningen) hinweist. Er besteht aus folgenden 3 Zeichen

  • Nackensteife,
  • Lichtüberempfindlichkeit (Photophobie),
  • Kopfschmerzen.

Prüfung auf eine meningeale Reizung

Die klinische Prüfung auf Meningismus erfolgt durch verschiedene klinische Tests:

  • Nackensteife: Sie wird geprüft, indem versucht wird, den Kopf des liegenden Patienten anzuheben. Es kommt umgehend zur Gegenwehr durch heftige Anspannung der Nackenmuskulatur.
  • Kernig’sches Zeichen: Die Beine werden in Hüfte und Knie 90 Grad gebeugt. Anschließend werden die Unterschenkel bei belassener 90-Grad-Beugung der Hüfte langsam gestreckt. Dies führt zu starken Kopf- und Nackenschmerzen und reaktiv zu Widerstand gegen die Streckung.
  • Brudzinski’sches Zeichen: Eine Vorbeugung des Kopfs führt, um die dabei entstehenden Nackenschmerzen zu mindern, zu einer reaktiven Hüftbeugung.

Ursachen

Die Hauptursachen eines Meningismus sind:

  • eine Hirnhautentzündung (Meningitis),
  • eine Subarachnoidalblutung,
  • jede hochfieberhafte Erkrankung, vor allem bei kleinen Kindern.

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Verweise