Mais

Von Fachärzten verständlich geschrieben und wissenschaftlich überprüft

Definition

Mais (Zea mays) ist eine einjährige Grasart, deren Korn (Früchte in Maiskolben) alleine ebenfalls so bezeichnet wird. Mais ist besonders ertragreich. Der angebaute Mais wird zum größten Teil als Tierfutter und zunehmend für die Herstellung von Bioäthanol und Biogas verwendet.


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Inhaltsstoffe

Mais enthält folgende Hauptnahrungsbestandteile: etwa 70% Stärke, 4-5% Fett, 8-10% Eiweiß, bis zu 10% Ballaststoffe.

Nährwert

Der Nährwert beträgt etwa 1500kJ/100g.

Mineralien und Vitamine

Die Zahlen sind auf 100 g bezogen. In Klammern der tägliche Bedarf (nach Deutsche Gesellschaft für Ernährung 2008).

Kalzium 15mg (1000mg), Eisen 1,5mg (Männer 10mg, Frauen 15mg), Kalium 330mg (2000mg), Magnesium 120mg (350mg)

Vitamin B1 (Aneurin, Thiamin) 0,36mg (1,2mg), Vitamin B2 0,2mg (1,4mg), Vitamin B6 0,4mg (1,5mg), Vitamin E 2mg (14mg), Folsäure 0,025mg (0,4mg), Niacin 1,5mg (16mg)

Sekundäre Pflanzenstoffe

Unter den sekundären Pflanzenstoffen befinden sich Carotinoide, wie Lutein und Zeaxanthin, sowie Protease-Inhibitoren.

Von medizinischem Interesse

Mais enthält das Klebereiweiß Gluten nicht, das in anderen Getreidearten vorhanden ist. Es ist deshalb für Zöliakiekranke geeignet. Als Nahrungsmittel ist es jedoch ansonsten für den Menschen minderwertig, da ihm mit Tryptophan und Lysin zwei essenzielle Aminosäuren fehlen. Eine Ernährung, die hauptsächlich auf Mais basiert, führt zu Mangelerscheinungen besonders im Eiweißhaushalt des Körpers. Die Mangelerscheinungen können bis hin zum Kwashiorkor reichen. Obwohl Mais in Dritte-Welt-Ländern oft ein Hauptnahrungsmittel darstellt, kann er daher nur mit diesem Vorbehalt als Grundnahrungsmittel gelten.

Verweise

 


Autor der Seite ist Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (siehe Impressum).