Herzkranzgefäße

Als Herzkranzgefäße werden die Blutgefäße bezeichnet, die kranzartig (wie eine Korona) um das Herz herumziehen und durch ihre Abzweigungen die Herzmuskulatur versorgen. In der Regel werden mit dem Begriff die arteriellen Blutgefäße des Herzens gemeint, die Sauerstoff und Nährstoffe heranbringen. Wenn die Herzkranzgefäße (andere Bezeichnung: Koronargefäße) verengt sind, wird von einer koronaren Herzkrankheit gesprochen. Kritische Verengungen führen durch Sauerstoffmangel des Herzmuskels (Myokard) zu Herzschmerzen (Angina pectoris) und der Gefahr eines Herzinfarkts. Ursache solcher Verengungen ist meist eine Arteriosklerose der Koronararterien, die in diesem Fall als Koronarsklerose bezeichnet wird. Die Untersuchung der Koronararterien bezüglich Verengungen erfolgt durch Herzkatheter. Durch ihn kann auch eine Erweiterung kritisch enger Stellen und eine Stenteinlage (Einlage eines Röhrchens in das Blutgefäß) zu Sicherung der Blutflusses erfolgen.

Siehe unter Koronararterien.

Verweise