Rachitis

Die Rachitis ist eine Erkrankung, die durch Mangel an Vitamin D zustande kommt. Sie kommt durch eine Störung des Kalzium- und Phosphatstoffwechsels zustande und betrifft vor allem den Knochenstoffwechsel. Im jugendlichen Alter kommt es zu Verkalkungsstörungen der Knochenmatrix (Osteomalazie), die im ausgeprägten Zustand bei Heranwachsenden zu Verformungen des Skeletts führen. Die Rachitis spielte früher eine größere Rolle als heute, vor allem in Kreisen, in denen „blass“ vornehm war. Heute ist die Rachitis eine Krankheit in Ländern der Dritten Welt mit Mangelernährung und entsprechend alimentärem Mangel an Vitamin D.

Klinische Erscheinung

Der klinische Blick führt bereits zur richtigen Diagnose. Es finden sich in wechselnder Ausprägung:

  • Verformungen der Röhrenknochen mit Bildung ausgeprägter O-Beine,
  • Verformungen des Schädels mit Ausbildung eines „Quadratschädels“,
  • Verformungen des Thorax und der Rippen mit Bildung einer Trichterbrust.

Ursache und Therapie

Ursächlich ist der Vitamin-D-Mangel. Entsprechend besteht die Therapie in einer Substitution von Vitamin D und Kalzium. Eine Rachitis-Prophylaxe kann suffizient durch Sonneneinwirkung erfolgen.

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