Osteomalazie

Osteomalazie bedeutet generalisierte Verkalkungsstörung des Knochenskeletts, so dass das Verhältnis von unverkalkter Knochenmatrix zu verkalktem Knochen bei Erwachsenen erhöht ist. In der Jugend entspricht die Osteomalazie einer Rachitis.

Ätiopathogenese

Ursache ist in der Regel ein Vitamin-D-Mangel, gelegentlich auch ein renaler Phosphatverlust, z. B. durch einen Tumor (Paraneoplasie) [1].

Hormonähnliche Peptide (Phosphatonine) erhöhen die renale Phsophatausscheidung und greifen hemmend in den Stoffwechsel von Vitamin D ein; sie hemmen die Mineralisierung der Knochen. Phosphatonine scheinen eine zentrale Bedeutung für die Entwicklung einer Osteomalazie zu spielen [2].


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Symptomatik

Die Osteomalazie macht sich durch Knochenschmerzen und Frakturen bemerkbar. Oft besteht eine muskuläre Schwäche, die z. T. schmerzbedingt zu sein scheint.

Therapie

Die Behandlung besteht in Kalzium und Vitamin D. Es muss die Ursache der Osteomalazie berücksichtigt werden.

Verweise

Literatur

  1. ? Expert Rev Endocrinol Metab. 2009 Sep 1;4(5):435-442
  2. ? Eur J Clin Invest. 2006 Aug;36 Suppl 2:34-42