MR-Elastographie

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Die MR-Elastographie ermöglicht eine Messung der Elastizität der Leber bei Einfluss von Scherkräften. Es werden von einem Applikator niederfrequente mechanische Wellen von ca 65 Hz erzeigt, die das Lebergewebe in Schwingung versetzen, deren Ausschlag und Verlauf mit Hilfe der Magnetresonanztomographie gemessen wird. Die normale Elastizität beträgt 2.24 +/- 0.23 kPa (histologisch Grad F0-F1) über 2.56 +/- 0.24 kPa (histologisch Fibrose Grad F2-F3) bis 4.68 +/- 1.61 kPa (histologisch Zirrhose Grad F4) [1].

Es hat sich gezeigt, dass der Cuttoff bezüglich der Diagnose einer Leberzirrhose für verschiedene Leberkrankheiten unterschiedlich anzusetzen ist, für die chronische Hepatitis B beispielsweise bei 4.33 kPa, für die chronischen Hepatitis C bei 6,20 kPa [2].

Eine alternative nicht invasive Bestimmungsmethode der Lebersteifheit zur Diagnostik der Leberfibrose und Leberzirrhose ist der FibroScan.

Verweise

Literatur

  1. ? NMR Biomed. 2006 Apr;19(2):173-9
  2. ? Magn Reson Med Sci. 2012; 11(4):291-7