Paraneoplasie

Als Paraneoplasie werden Symptome und Befunde bezeichnet, die durch Fernwirkung eines Tumors zustande kommen. Vermittelt werden sie durch Mediatorstoffe, die von Krebszellen gebildet werden und in die Blutbahn gelangen. Bestimmte paraneoplastische Symptome und Befunde kommen bei einigen Krebsarten gehäuft vor.

Beispiele

Bedeutung

Oft ist es schwierig eine Symptomatik oder Krankheit als Paraneoplasie zu erkennen, da andere eigenständige Krankheiten die gleichen Symptome ausgeschlossen werden müssen. Wenn eine Ursache nicht auf Anhieb diagnostizierbar ist, wird in der Regel eine Tumorsuche durchgeführt. Da ähnliche Symptome auch durch einen verborgenen Entzündungsherd bedingt sein können, dient die Diagnostik auch gleichzeitig einer Fokussuche.

Therapie

Die Therapie umfasst unspezifische Maßnahmen, wobei nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), Fiebersenker (Novaminsulfon, Paracetamol) und Opiate je nach Art und Ausprägung der Paraneoplasie eine besondere Rolle spielen.

Länger dauernde Therapieerfolge sind oft nur über Therapie des Tumors zu erreichen.

Verweise