Atemnot
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[bearbeiten] Synonym
Der medizinische Begriff für Atemnot ist Dyspnoe.
[bearbeiten] Ausprägung
Die Atemnot wird nach ihrem Schweregrad eingeteilt:
- in Ruhe: Ruhedyspnoe
- bei Belastung: Belastungsdyspnoe (z. B. semiquantifizierbar über Zahl der Treppenstufen, nach denen Dyspnoe einsetzt)
- im Sitzen: Orthopnoe
[bearbeiten] Ursachen
Folgende Ursachen einer Atemnot sind zu differenzieren:
- Herzerkrankung mit Herzinsuffizienz (siehe auch unter "Kardiologie")
- Lungenkrankheit (z. B. Pneumonie, Asthma bronchiale, Lungenemphysem, Lungenembolie, Lungentuberkulose, Bronchialkarzinom) (siehe auch unter "Pneumologie")
- Einschränkung der Atemfläche von außen, z. B. bei einem Pleuraerguss oder einem Tumor im Bereich der Pleura oder des Mediastinums,
- Mangel an Erythrozyten, Anämie (bezüglich Anämie siehe bei Tumorkrankheiten unter "Hämatoonkologie" oder bei Blutungen im Magendarmtrakt unter "gastrointestinale Blutung")
- Überwässerung des Körpers aus nicht-kardialen Gründen (z. B. bei Urämie)
- Subjektive Atemnot ohne organische Grundlage (z. B. bei psychischer Erregung, Angst mit Hyperventilation)
[bearbeiten] Diagnostik
- Anamnese (Vorerkrankungen, Ausprägung, mögliche Auslösung),
- körperlicher Untersuchungsbefund (Lungenauskultation und Perkussion, Herzuntersuchung, Suche nach Ödemen, Halsveneneinflussstauung, blassen Schleimhäuten),
- Laborwerte (Blutbild, Sauerstoffsättigung des Bluts, Nierenwerte, Elektrolyte etc.),
- EKG,
- Röntgen der Lungen (Lungenstauung, Infiltrationen etc.),
- ggf. weiterführende technische Untersuchungen je nach Ursache (weitere kardiologische, pulmologische oder hämatoonkologische Abklärung etc.)




