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Hiatushernie

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Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Definition

Zwerchfellbruch, bei dem sich Magenanteile oberhalb des Zwerchfells befinden. Befinden sie sich ständig dort, spricht man von einer fixierten Hiatushernie; befinden sie sich nur gelegentlich dort, spricht man von einer Hiatusgleithernie.

[bearbeiten] Pathogenese

Der Hiatus oesophageus ist größer als normal und der Aufhängemechanismus des Ösophagus bzw. des Mageneingangs ist zu locker. Damit rutscht der ösophagogastrale Übergang durch den intrathorakalen Unterdruck und beim Pressen des Bauchs durch den abdominellen Überdruck etwas in den Thoraxraum. Es kommt zu einer Hiatusgleithernie, die je nach Druckunterschied hoch- und wieder heruntergleitet, später zu einer fixierten Hiatushernie, bei der der cardioösophageale Schleimhautübergang ständig deutlich oberhalb des Zwerchfells liegt.

[bearbeiten] Symptomatik

Eine Hiatusgleithernie braucht keine Symptome hervorzurufen. Sie kann aber Auswirkungen auf den unteren Ösophagusverschluss haben und zur Cardiainsuffizienz prädisponieren. Daher findet man bei einer Hiatushernie gehäuft auch eine Refluxkrankheit und eine Refluxösophagitis. Gelegentlich lassen sich die Beschwerden schlecht von einer Angina pectoris abgrenzen. Eine koronare Herzkrankheit sollte bei Risikopatienten ausgeschlossen werden.

[bearbeiten] Verweise






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