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CT-Kolonographie

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Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Definition

Darstellung des Kolons im Computertomogramm nach Aufdehnung durch ein Gas (meist CO2).

[bearbeiten] Synonyme

Pneumokolon-CT   , Virtuelle Koloskopie

[bearbeiten] Diagnostische Aussagefähigkeit

Die CT   -Bilder können so zusammengesetzt werden, dass mit Hilfe eines speziellen Programms die innere Oberfläche des dilatierten Kolons erkennbar wird, die als Schlauch virtuell durchflogen werden kann. Normale Strukturen wie Haustren aber auch pathologische Strukturen wie Polypen oder Krebsgeschwülste können 3-dimensional erkannt werden. Ein wichtiger Vorteil der Methode besteht darin, dass die Schnittbilder nicht nur eine Aussage über die innere Oberfläche sondern auch über die Wandung des Kolons und sonstige pathologische Strukturen im Bauchraum ermöglicht, was z. B. bei einer Divertikulose auch eine lokale Divertikulitis erkennen lässt oder im Falle eines Kolonkarzinoms auch Aussagen zu Metastasen ermöglicht.

Die Auflösung mit den neueren Computertomographen erlaubt prominente Polypen über 10 mm zu etwa 90% zu erkennen, was im Bereich der Sensitivität der Koloskopie liegt [1]. Bei schlechter Vorbereitung ist die Sensitivität für Polypen > 1 cm oft noch immer über 80% [2]. Insbesondere flache Polypen können der Diagnostik entgehen.

Eine gute Darmreinigung ist damit Vorbedingung für eine aussagekräftige Untersuchung. Da sie der Darmreinigung für eine Koloskopie entspricht, ist immer zu fragen, ob nicht gleich diese Untersuchung durchgeführt werden sollte, damit bei gleicher Untersuchung eventuell nötige Gewebeproben entnommen oder Polypen abgetragen werden können.

[bearbeiten] Begrenzung der Aussagefähigkeit

Nachteil der CT   -Kolonographie ist die fehlende Möglichkeit, u.a.

  • Gewebeproben (Biopsien) zu entnehmen, was zur Feststellung der Dignität eines Tumors erforderlich ist,
  • Polypen abzutragen
  • Blutungsquellen und Angiodysplasien zu erkennen.

[bearbeiten] Verweise

[bearbeiten] Literatur

  1. N Engl J Med. 2008 Sep 18;359(12):1207-17
  2. Radiology. 2008 Apr;247(1):122-32






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  Diese Seite wurde zuletzt am 17. März 2009 um 17:50 Uhr geändert.  


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