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Asthma bronchiale

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Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Definition

Reversible Atemwegsobstruktion.

Typen :

[bearbeiten] Ätiopathogenese

Extrinsic Asthma: inhalative Allergene führen zur lokalen Auslösung von allergischen Reaktionen der Schleimhaut und der Muskulatur des Bronchialsystems mit Verschwellung, Schleimbildung und spastischer Verengung.

Intrinsic Asthma: Infekte oder toxische Substanzen reizen das Bronchialsystem, das hypereagibel veranlagt ist und überschießend mit Spastik, Verschwellung und der Bildung zähen Schleims (Dyskrinie) reagiert. Die gleiche Reaktion kann auch durch körperliche Anstrengung ausgelöst werden (belastungsinduziertes Asthma).

Die chronische Lungenüberblähung führt im Laufe der Zeit oft zur Ausbildung eines Emphysems. Durch die Neigung zu Infekten (retinierter Schleim, verminderte Selbstreinigung des Bronchialsystems) kommt es zu gehäuften Bronchitiden, die die Schleimhaut mit ihrer Selbstreinigungskraft (mukoziliäre Clearance) weiter schädigen und schließlich zum Bild der chronisch obstruktiven Lungenkrankheit (COLD) führen.

[bearbeiten] Klinik und Symptomatik

Anfallsartig auftretende exspiratorische Dyspnoe mit dem Gefühl, die eingeatmete Luft nicht wieder ausatmen zu können. Zudem Bildung zähen Schleims, der die Atmung behindert. Auskultatorisch Brummen, Giemen, Pfeifen. Tachykardie. Bei Bronchitis Fieber.

Komplikationen: respiratorische Insuffizienz bis hin zur Erstickung, Status asthmaticus, Rechtsherzdekompensation, Lungenemphysem.

[bearbeiten] Diagnostik

Labor: Differenzierung ob allergisches oder nichtallergisches Asthma über Anamnese (allergische Diathese?), Differenzialblutbild (Eosinophilie bei Extrinsic Asthma) und IgE-Bestimmung (IgE-Erhöhung bei Extrinsic Asthma). Entzündungsparameter (CRP   , Leukozytose).

Bakteriologie: Austestung des Sputums auf Bakterien mit Antibiogramm.

Lungenfunktion: Sekundenkapazität (Tiffeneau-Test < 70%, erheblich verlängert), Flussvolumenkurve konvexbogig deformiert, Erhöhung der Atemmittellage; Verbesserung der Werte beim Bronchospasmolysetest (nach Inhalation eines ß2-Sympathomimetikums).

[bearbeiten] Therapie

Allgemein: Vermeidung auslösender Noxen und Situationen, nicht rauchen, Vorbeugung grippaler Infekte (Grippeschutzimpfung).

Speziell: Allergenvermeidung (allergisches Asthma), Vermeidung zu starker körperlicher Anstrengung (belastungsinduziertes Asthma), Vermeidung von Azetylsalizylsäure (ASS-indiziertes Asthma), Sanierung der Nasen-Rachen-Räume (chronisch infektexazerbiertes Asthma, Abtropfbronchitis mit spastischer Reaktion).

Medikamentös: Entzündungshemmung (Kortikoide), Sekretolytika (Bromhexin, Acetylcystein), Verminderung bronchospastischer Einflüsse (Anticholinergika, ß2-Sympathomimetika), Bekämpfung bakterieller Infektion (Antibiotika).

[bearbeiten] Verweise

[bearbeiten] Fachinfos

[bearbeiten] Patienteninfos


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  Diese Seite wurde zuletzt am 7. Februar 2010 um 11:17 Uhr geändert.  


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