Diabetes mellitus – einfach erklärt

Wie der Diabetes behandelt wird

Die Behandlung der Zuckerkrankheit seht auf mehreren Füßen.

Beim Typ-1-Diabetes steht die Insulinbehandlung ganz im Vordergrund. Dazu siehe hier.

Beim Typ-2-Diabetes sind je nach Entwicklungsphase der Erkrankung unterschiedlich Maßnahmen angezeigt.

  • Insulin: Je nach Bedarf wird Insulin alleine (Diabetes Typ 1, Endstadium des Diabetes Typ 2) oder in Kombination mit oralen Antidiabetika verwendet. Gefahr ist immer die Unterzuckerung. Es wird eine basale Insulinrate individuell festgelegt (in frühen Stadien kann auf sie auch verzichtet werden) und zu Mahlzeiten werden die Blutzuckerspitzen abgedeckt. Es stehen verschiedene Insulinarten (Langzeitinsulin, Kurzzeitinsulin, „Sportlerinsulin“) zur Verfügung und die Applikation ist auch sehr variabel (unter die Haut, in die Vene, als Dauerinfusion mit Insulinpumpe). Andere Applikationsarten (Nasenspray, Inhalationsinsulin) sind noch unausgereift. Auch wenn viele Patienten ihre Behandlung selbst in die Hand nehmen, muss dennoch ein diabetologisch erfahrener Arzt immer wieder kontrollieren.
    Mehr zur Insulintherapie siehe hier.

Unter den neuen Medikamenten wird insbesondere den Inkretin-Mimetika (wie Liraglutid) und den Glukosewiederaufnahmehemmern (wie Empagliflozin) eine hohe Erwartung entgegengebracht. Empagliflozin wirkt über die Blutzucker senkende Wirkung hinaus auf anderem Wege noch positiv bezüglich der Vorbeugung eines Herzinfarkts und einer diabetischen Nierenschädigung (siehe hier)!


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