Versetzte Winde

Versetzte Winde bedeutet Darmgase, die in Darmschlingen für eine Weile gefangen sind und Beschwerden bereiten. Sie führen zu Blähungen (Meteorismus). Dies kann bei stark abgeknicktem Verlauf des Dickdarms oder/und bei besonders starker Darmgasbildung vorkommen. Versetzte Winde sind wegen der Blähungsbeschwerden oft sehr unangenehm.

Fachinfos dazu siehe hier.


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Der Bauch, besonders der Oberbauch, nimmt an Umfang stark zu; es entsteht das Gefühl, dass der Gürtel zu eng wird. Nach dem Stuhlgang oder Ablassen von Darmgasen entspannt sich der Bauch für eine Weile.

Oft wird angegeben, dass die Beschwerden besonders nach bestimmten Mahlzeiten auftreten, und dass sie morgens geringer sind und zur zweiten Tageshälfte hin zunehmen.

Im Extremfall können versetzte Winde zu krampfartigen Bauchschmerzen führen, so dass ein Arzt aufgesucht wird. Wenn die Ursache solch heftiger Bauchschmerzen nicht gleich klar ist und schwerwiegende Ursachen ausgeschlossen werden müssen, kann eine Klinikeinweisung erforderlich werden. Denn eine Ursache, die zu sofortigem Handeln zwingt, ist ein Darmverschluss (Ileus).

Mehr dazu siehe hier.

Verweise

Patienteninfos

 


Autor der Seite ist Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (siehe Impressum).