Tyrosinkinaseinhibitoren

Tyrosinkinaseinhibitoren sind Substanzen, die die Enzymfunktion der Tyrosinkinase hemmen. Sie werden bei der Behandlung bösartiger Tumore eingesetzt.

Einzelne Substanzen

  • Imatinib (Glivec®): dieser Tyrosinkinaseinhibitor ist in jüngster Zeit zu einem der wesentlichen Therapeutika der CML und einiger anderer Tumore (z. B. GIST, gastrointestinaler Stromatumor) geworden. Als ein wichtiger Wirkmechanismus wurde gefunden, dass er die Funktion Antigen präsentierender Zellen moduliert und somit dazu führt, die Toleranz der T-Zellen gegen Tumorantigene zu überwinden [1]. Nebenwirkungen sind meist moderat. Blutbild-, und Leberwerte sind zu beachten. Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Muskel- und Knochenschmerzen können auftreten. Mehr dazu siehe hier.
  • Dasatinib (Spycel®):Bei Imatinib-Unverträglichkeit oder -Resistenz kann das hochpotente Dasatinib noch wirksam sein (seit Nov. 2006 zugelassen).

Verweise

Mehr zu Tyrosinkinaseinhibitoren siehe hier.

Literatur

  1. ? Wang H et al. Blood. 2005; 105(3): 1135-43