Ösophagusstenose

Ösophagusstenose bedeutet Einengung der Speiseröhre und bedingt Schluckstörungen. Meist ist sie narbig, tumorös oder funktionell bedingt. Sie wird endoskopisch und durch einen Röntgenbreischluck nachgewiesen. Bei einer funktionellen Störung, wie bei einer Achalasie, kommen Druckmessungen hinzu. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache.


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Ursachen

Ursache einer Ösophagusstenose können sein:

Symptomatik

Eine Ösophagusstenose macht sich durch Schluckbeschwerden (Dysphagie) und Regurgitation von Geschlucktem (unverdaute Speise erscheint wieder auf der Zunge) sowie häufiges “Verschlucken” mit Husten bemerkbar. Es kann zur Aspiration mit Gefahr einer Aspirationspneumonie kommen.

Eine lange bestehende Ösophagusstenose kann zu einer erheblichen Gewichtsabnahme führen.

Diagnostik

Bei jeder Dysphagie sollte eine Spiegelung empfohlen werden, wobei eine Gastroskopie bei einer höhergradigen Stenose ggf. mit einem dünnen Gerät (Kindergastroskop oder Bronchoskop) erfolgt. Ziel ist es, die Lage und Ausdehnung der Stenose zu untersuchen und ggf. eine Gewebeprobe (Biopsie) für die Histologie zu entnehmen.

Zusätzlich gehört bei Tumornachweis oder Tumorverdacht eine bildgebende Diagnostik durch Computertomographie und eine bildgebende Untersuchung (CT, Sonographie) auch der Leber zur Diagnostik eventueller Metastasen zum Untersuchungsprogramm.

Therapie

Die Behandlung einer Ösophagusstenose richtet sich nach ihrer Ursache und Ausprägung. Bei einem Ösophaguskarzinom noch lokaler Ausbreitung kann eine operative Resektion möglich sein. Ansonsten hängt es von der Histologie und der Invasion sowie von eventuellen Metastasen ab, ob eine lokale Bestrahlungstherapie oder eine Chemotherapie oder eine Kombination verschiedener Optionen am erfolgversprechendsten ist; bei einer Achalasie kommt eine Dehnung unter endoskopischer Kontrolle in Betracht; bei einem Zenker Divertikel ist eine Resektion zu erwägen (siehe jeweils dort).

Verweise

 


Autor der Seite ist Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (siehe Impressum).