Mikroalbuminurie

Als Mikroalbuminurie wird eine minimale Ausscheidung von Albumin mit dem Urin bezeichnet, die zwischen 30 und 300 mg/Tag liegt. Bis 20 mg/Tag gilt eine Albumiausscheidung noch als physiologisch.

Die Nachweisgrenze der üblichen Urin-Plättchentests liegt bei 300 mg/l und erfasst eine Mikroalbuminurie nicht. Zur Diagnostik ist also eine spezielle Laboruntersuchung mit erhöhter Empfindlichkeit anzufordern.

Von Bedeutung ist die Untersuchung einer Mikroalbuminurie zur Erkennung einer beginnenden diabetischen Nephropathie. Ist erst einmal der Proteinnachweis beim Plättchentest positiv, liegt bereits eine Makroalbuminurie vor; ein Test auf Mikroalbuminurie erübrigt sich dann.


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Verweise

 


Autor der Seite ist Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (siehe Impressum).