Immunglobulin E

Immunglobulin E (IgE) ist eine besondere Gruppe der Immunglobuline, die eine Rolle bei der Immunabwehr von Parasiten und bei der Allergie spielen. Seine Konzentration im Blut ist im Vergleich zu den anderen Immunglobulinen (IgA, IgM und IgG) sehr gering und beträgt nur etwa 30 ng/ml.


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Funktion von IgE

Immunglobulin E wird von Plasmazellen produziert und nach kurzer freier Zirkulation im Blut sofort über ihre Fc-Teile an spezifische IgE-Rezeptoren von basophilen Granulozyten und Mastzellen gebunden. Wenn an ihre freien Enden (Fab-Teile) Antigene (Allergene) binden, gegen die sie gerichtet sind, so lösen sie bei ihren Trägerzellen eine Degranulation mit Freisetzung von Histamin und anderen Mediatoren und die Bildung von Zytokinen aus, die zu einer allergischen Reaktion führen.

Halbwertszeit

Die Halbwertszeit von IgE im Blut beträgt nur 1-3 Tage, an Mastzellen gebunden Monate bis Jahre.

IgE-Erhöhung

Die Bestimmung von IgE im Serum gibt diagnostische Hinweise auf allergische und parasitäre Erkrankungen. Eine IgE-Erhöhung findet sich bei

Therapie IgE-vermittelter Krankheiten

In der Regel sprechen allergische Reaktionen auf Nichtsteroidale Antiphlogistika und auf Glukokortikoide an.
Omalizumab ist eine Anti-IgE-Antikörper, der bei schwer therapierbaren IgE-vermittelten Krankheiten zu einer Besserung führen kann, so beispielsweise beim schweren allergischen Asthma.

Verweise