Haemobilie

Definition

Haemobilie bedeutet blutige Galle.

Ursachen

Blutungsquellen können

sein. Eine Haemobilie kommmt als Differenzialdiagnose eine gastrointestinalen Blutung in Betracht, besonders dann, wenn der Test auf verborgenes Blut im Stuhl (FOBT) negativ ist und weder die Gastroskopie noch die Koloskopie eine potentielle Blutungsquelle ergeben hat. Ein negativer FOBT kann bei einer intermittierenden biliären Blutung auftreten.

Diagnostik

Symptome und Befunde, die zu einer Diagnostik der Blutungsquelle veranlassen sind:

Endoskopischer Nachweis: Im Rahmen eine Gastroskopie kann gelegentlich Blut im Duodenum gefunden werden, ebenso im Rahmen einer Kapselendoskopie. Ein direkter Blutaustritt aus der Papilla Vateri ist jedoch bei der orthograden Endoskopie des Duodenums nur zu erkennen, wenn sich der Sphincter Oddi gerade öffnet. Da es sich nur periodisch öffnet, gelingt der Nachweis einer Haemobilie im Rahmen einer Gastroduodenoskopie nur selten. Am besten ist die Haemobilie im Rahmen einer ERCP nachweisbar.

Therapie

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache.


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Verweise

 


Autor der Seite ist Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (siehe Impressum).