Alpha-Fetoprotein

Alpha-Fetoprotein, abgekürzt als AFP, ist ein Tumormarker und onkofetales Antigen. Es wird im Dottersack des Embryos und Fetus gebildet und geht in das Fruchtwasser und ins mütterliche Blut über. Diagnostisch bedeutsam wird AFP als Marker für Leberzellkarzinome und embryonale Tumore.

Mehr zu Tumormarkern siehe hier.


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Indikationen

AFP dient zur Diagnostik und Verlaufskontrolle des hepatozellulären Karzinoms und bestimmter Tumore des Hodens.

Referenzbereich

Der Normbereich liegt bei Kindern über 1 Jahr, Jugendlichen und Erwachsenen bis 10 ?g/l (7 IU/ml).

Erhöhter Wert

Erhöhte Werte finden sich

  • in der Schwangerschaft ab 10. Woche,
  • bei Lebererkrankungen mit starker Regeneration,
  • bei Keimzelltumoren:
    • bei Dottersacktumoren,
    • bei embryonalen Karzinomen wie den nicht-Seminom-Hodentumoren (wohingegen Seminome, Teratome und Dysgerminome AFP-negativ sind).

Niedrige Werte

Eine fehlende AFP-Erhöhung schließt weder ein hepatozelluläres Karzinom noch einen Hodentumor aus.

Verweise

 


Autor der Seite ist Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (siehe Impressum).