Medizin Kompendium Diskussionsforen Medizinrecht Impressum

Vitamin B1

Share

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Definition

Andere Bezeichnungen: Thiamin (drückt den Schwefelgehalt aus), Aneurin (antineuritisches Vitamin). Es ist eine Vorstufe des Thiaminpyrophosphats (TPP), das vom Körper selbst nicht hergestellt werden kann. Die Vorstufe ist essentiell und gehört daher zu den Vitaminen. Es ist wasserlöslich und hitzelabil und geht beim Kochen großenteils verloren.

[bearbeiten] Biologische Wirkungen

TPP ist ein Kofaktor einiger Enzyme (Coenzym bei z. B. der Deacetylierung von Pyruvat, der oxidativen Decarboxylierung von alpha-Ketoglutarat und im Pentosephosphatzyklus, der zur Synthese von Nukleotiden benötigt wird).

[bearbeiten] Vorkommen, Bedarf

Der tägliche Bedarf liegt bei 1,1 bis 1,3 mg. Thiamin kommt in vielen pflanzlichen und tierischen Produkten vor. Beispiele (pro 100 g): Bäckerhefe um13 mg (!), Weizenkeime und Sonnenblumenkerne um 2 mg, Sesam und Sojabohnen um 1 mg, Erbsen und Haferflocken um 0,7 mg.

[bearbeiten] Mangelerscheinungen

Der Thiaminmangel wirkt sich insbesondere am zentralen und peripheren Nervensystem (Neuropathie, Enzephalopathie), am Herzen (Herzinsuffizienz) und der peripheren Muskulatur (Schwäche) aus. Genaueres siehe unter Vitamin-B1-Mangel.

[bearbeiten] Verweise




Nach Oben


  Diese Seite wurde zuletzt am 11. August 2009 um 16:33 Uhr geändert.  


Persönliche Werkzeuge