Speicher-EKG

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Synonym

Holter-EKG, 24-Stunden-EKG, 48-Stunden-EKG, Langzeit-EKG

Definition

Ableitung der Herzstromkurven (Elektrokardiogramm, EKG) über 24 oder 48 Stunden, manchmal auch über längere Zeit. Aufzeichnung in einem meist tragbaren Registriergerät mit Ereignistaste, um subjektiv empfundene Rhythmusstörungen vermerken und bei der Auswertung des Speicher-EKG´s mit dessen aufgezeichneter Stromkurve korrelieren zu können.

Aussagekraft

Das Speicher-EKG ist eine wichtige diagnostische Methode zur Erkennung von Herzrhythmusstörungen, so z. B. von Extrasystolen, Phasen von Tachykardie oder Bradykardie, Herzaussetzern, einer absoluten Arrhythmie oder von Phasen von Kammerflimmern oder Kammerflattern.

Vom Ergebnis eines Speicher-EKG´s hängt die Indikation zu einer entsprechenden antiarrhythmischen Therapie (z. B. Antiarrhythmika, Implantation eines Herzschrittmachers oder eines intrakardialen Defibrillators, Ablation von Leitungsbahnen) ab. Auch wird bei Nachweis von Phasen einer absoluten Arrhythmie die Indikation für eine Antikoagulation (zur Schlaganfall mit einem Cumarinderivat) gestellt.



Verweise

Patienteninfos







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Diese Seite wurde zuletzt am 21. April 2013 um 16:29 Uhr geändert.