Zur Diagnosefindung in der Medizin sind die Angaben des Patienten über Symptomatik, zeitlichen Ablauf und Begleiterscheinung ganz entscheidend. Das ärztliche Gespräch bildet dafür die Grundlage; es bestimmt ganz wesentlich mit, in welche Richtung diagnostisch und therapeutisch vorgegangen werden soll.
Wichtig dabei ist es, dass der Patient den Gedanken seines Arztes folgen kann. Nur als aufgeklärtem Patient ist es ihm möglich, sein Selbstbestimmungsrecht wahrzunehmen.
Zur Problematik der Selbstdiagnose siehe auch hier.
Hilfe für das Arzt-Patienten-Gespräch
Online Selbstdiagnose bedeutet, sich über seine Symptome und ihre Bedeutung und die sie verursachenden Krankheiten schon einmal vorab im Internet zu informieren, um das Gespräch mit dem Arzt besser verstehen zu können. Dies ist den meisten kranken Menschen ein fundamentales Anliegen. Zwangsläufig tauchen dabei die Fragen auf, was trifft auf mich zu, was nicht. Und schon ist man den ersten Schritt auf dem heiß umstrittenen Weg zur Selbstdiagnose gegangen. Natürlich birgt er die Gefahr, alles was man liest, auf sich zu beziehen und unnötige Ängste zu schüren. Aber er eröffnet auch die Möglichkeit, Diagnosen in Betracht zu ziehen, auf die der Arzt nicht kommt - und ihn darauf aufmerksam zu machen. Das setzt jedoch voraus, dass man lernt, seine Beschwerden und Symptome so zu beschreiben, dass der Arzt auf die richtige Fährte kommen kann. Auch dazu kann die eigene Information im Internet dienen.
Mehr zum "Für und Wider" der Selbstdiagnose siehe hier.
eDOC: gezielte Information zu Symptomen und Diagnosen
→ Atemnot
→ Bauchschmerzen
→ Gelbsucht
→ Kopfschmerzen
→ Stuhlgangsprobleme
→ Auffällige Laborwerte
Medizinische Expertensysteme können den Prozess der Diagnosefindung, die das Fachwissen eines Arztes in Teilen abbilden, simulieren. Unsere Online-Systeme enthalten solch ein Expertenwissen. Sie gehen "intelligent" vor und stellen Fragen nach Beschwerden und Symptomen nur, wenn sie auch relevant sind; und sie werten die Antworten je nach Kontext in Richtung der gerade möglichen Diagnosen aus.
Vorsicht: Ihre Eingaben können falsch sein und auch die Schlussfolgerungen des Systems können falsch sein: die Diagnosevorschläge der eDOC´s können daher daneben liegen!
Das Ziel unserer medizinischen eDOC-Expertensysteme ist es, den Ablauf eines ärztlichen Gesprächs nachzubilden. Das wesentliche daran ist, dass zu jedem Symptom und jeder ins Blickfeld geratenen Diagnose eine weiterführende Erklärung zur Verfügung gestellt wird. Sie helfen, die Fragen des Arztes und die Bedeutung der möglichen Antworten zu verstehen.
So realisiert der Betroffene, welche Informationen zur Krankheit weiterführen können, an welche Diagnosen jeweils zu denken sein wird, und was sie bedeuten. Die eDOC´s soll auf diese Weise helfen, sich gezielt auf das Gespräch mit dem Arzt vorzubereiten! Sie sollen nicht die richtige Diagnose präsentieren; dafür sind sie nicht konzipiert. Aber vielleicht können sie in die Nähe führen - je nachdem, wie gut das Programm Ihren Fall repräsentiert, und wie gut Sie die Fragen verstehen und beantworten können. Nutzen Sie die Info-Buttons!
Selbstdiagnose kann auch in die falsche Richtung führen!
Zwei Worte zur Vorsicht:
- Es sei Ihnen bei der Nutzung der eDOC´s bitte immer bewusst: Beratung durch eDOC heißt nicht, dass die vom Programm präsentierten Diagnosen in einem speziellen Fall auch zutreffen! Eine individuelle Diagnose kann nur der behandelnde Arzt stellen.
- Die Diagnosevorschläge der eDOC´s treffen nicht immer zu, oder sie sind nicht immer sehr differenziert. Oft präsentieren sie mehr als eine Diagnose zur Auswahl, oder sie geben nur die Richtung vor. Dennoch werden Sie über die Informationsseiten, zu denen die Links führen, hoffentlich im Verständnis Ihres Gesundheitsproblems weiter kommen - und Ihrem behandelnden Arzt vielleicht Ihr Gesundheitsproblem genauer schildern können.
Verweise


