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Pankreaspseudozyste

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[bearbeiten] Definition

Sie wird auch als Pankreaszyste bezeichnet, obwohl sie keine innere Epithelauskleidung hat.

Bei der Pankreaspseudozyste handelt sich um einen Raum im Pankreasparenchym, die durch Selbstverdauung (lytische Aktivität der enzymreichen Pankreassekrets) als Folge einer akuten oder chronischen Pankreatitis zustande kommt. Er enthält Gewebsflüssigkeit, Nekrosematerial (Detritus) und unter Umständen Blut und Blutkoagel. Die Pseudozyste wird im Gegensatz zu einer echten Zyste primär nicht von einem Epithel begrenzt.

[bearbeiten] Komplikationen

Eine Pankreaspseudozyste kann sich vergrößern oder auch durch Anschluss an das Gangsystem entleeren. Als Komplikationen können Blutungen und eitrige Infektionen die in eine Sepsis münden können, eintreten. Durch ihre Größe und Lage können sie auf andere Organe und Strukturen drücken. Wenn sie im Pankreaskopf gelegen sind, können sie durch Druck auf den Gallengang (der DHC    verläuft distal durch den Pankreaskopf) eine obstruktive Cholestase mit Ikterus hervorrufen. Dabei sind die Gallenwege gestaut und die Gallenblase prall gefüllt (Courvoisier´sches Zeichen).

[bearbeiten] Differenzialdiagnosen

Ein schmerzloser Ikterus mit praller Gallenblase ist differenzialdiagnostisch auch immer verdächtig auf einen Pankreastumor.

[bearbeiten] Therapie

Kleine Zysten können in der Regel belassen werden. Sie werden sonographisch (oder im CT   ) kontrolliert.

Große Zysten können endoskopisch (endosonographisch gestützt) drainiert werden. In besonderen Fällen ist eine Operation indiziert.

[bearbeiten] Verweise

[bearbeiten] Fachinfos

[bearbeiten] Patienteninfos






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  Diese Seite wurde zuletzt am 26. September 2009 um 17:09 Uhr geändert.  


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