Ösophagusdivertikel
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[bearbeiten] Definition
Aussackungen des Ösophagus.
[bearbeiten] Einteilung
- Zenker Divertikel
- Traktionsdivertikel
- epiphrenisches Divertikel
[bearbeiten] Symptomatik und Therapie
[bearbeiten] Zenker-Divertikel
(im Halsbereich). Regurgitation im Liegen oder beim Bücken. Im gefüllten Zustand kann das Divertikel auf die Speiseröhre drücken und Schluckstörungen verursachen. Symptomatik je nach Größe bis hin zur Mangelernährung. Therapie: früher überwiegend operativ, in letzter zeit gute Erfolge mit endoskopischer Durchtrennung der Schleimhautbrücke zwischen Ösophagus und Divertikel [1][2][3]
[bearbeiten] Traktionsdivertikel
(im mittleren Ösophagus. oft durch narbigen Zug im Mediastinum nach entzündlichen Prozessen bedingt): meist keine Symptomatik, manchmal Dysphagie und Neigung zu Bolusokklusion der Speiseröhre. In der Regel keine spezielle Therapie erforderlich. In Einzelfällen kann eine thorakoskopische Operation indiziert sein [4].
[bearbeiten] Epiphrenisches Divertikel
Aussackung vor dem unteren Ösophagussphinkter, meist bei spastischer Motilitätsstörung, z. B. bei Achalasie. Ggf. laparoskopisch-operative Therapie. [5][6]




