Kortison

Kortison ist ein Hormon der Nebennierenrinde. Es gehört zur Gruppe der Glukokortikoide. Es erhöht den Blutzuckerspiegel und führt zu einer Erhöhung der weißen Blutkörperchen. Kortison wird bei Stress vermehrt gebildet, es ist ein Stresshormon.

Landläufig wird jedes Glukokortikoid, das medikamentös angewendet wird, als „Kortison“ bezeichnet. „Kortisontherapie“ kann also bedeuten, dass nicht Kortison selbst, sondern ein Derivat des Kortisons (d. h. ein Kortisonpräparat) verwendet wird.

Bei starkem Stress und bei Erkrankungen der Nebenniere und der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) kann es zu einem Kortisonmangel kommen.

Therapeutisch wird „Kortison“ zur Behandlung einiger Krankheiten, z. B. allergischer Erkrankungen wie Asthma und bei einigen Blutkrebsarten eingesetzt.

Verweise