CEA

CEA ist das Akronym für carcinoembryonales Antigen. Es ist wird bei bestimmten Tumoren im Blut erhöht gefunden und daher als Tumormarker zur Verlaufskontrolle verwendet. CEA dient nicht zur Tumordiagnose.

Indikationen

Kontrolle des Verlaufs und des Therapieansprechens bei

Referenzwerte

  • Nichtraucher bis 4,6 ng/ml,
  • Raucher in 25% der Fälle erhöht bis 10,0 ng/ml.

Erhöhte Werte

CEA-Werte über 20 ng/ml sind verdächtig auf einen malignen Prozess. Geringere Erhöhungen können bei Tumoren auftreten, aber auch unspezifisch sein.

  • Unspezifische und schwankende Erhöhungen:

  • Darmkrebs: Hier liegt die Hauptindikation für eine CEA-Bestimmung. Die CEA-Werte sind abhängig von der Ausbreitung des Tumors (Dukes A bis 20% positiv, Dukes B bis 60% positiv, Dukes C und D bis 85% positiv). CEA ist geeignet zur Beobachtung des Verlaufs unter Chemotherapie sowie postoperativ,
  • medulläres Schilddrüsenkarzinom: geeignet zur Beobachtung des Verlaufs,
  • Pankreaskarzinom: hierbei ist das CA 19-9 empfindlicher,
  • Gynäkologische Tumore: erhöhte Werte sind meist nur in fortgeschrittenen Stadien vorhanden; CEA hat als Verlaufsparameter eine nur eingeschränkte Bedeutung.

Erniedrigte Werte

Nicht erhöhte oder besonders niedrige Werte sind nicht diagnoseweisend und schließen einen Tumor nicht aus.

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